Kosten für Kassenpatienten

In der Kassen-Zahnheilkunde wird zwischen verschiedenen Bereichen unterschieden:

  • Zahnerhaltung u. chirurgische Maßnahmen
  • Zahnersatz
  • Parodontitis-Behandlung
  • Schienen-Behandlung
  • Kieferorthopädie

Die zahnerhaltenden und chirurgischen Maßnahmen werden zum größten Teil über Ihre Chip-Karte direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Ausnahmen sind andere Füllungen als Amalgamfüllungen und bestimmte Wurzelbehandlungen. Darüber muss gegebenenfalls eine gesonderte Vereinbarung getroffen werden. Auch spezielle neue Operationstechniken und Materialien müssen separat bezahlt werden.

Beim Zahnersatz beteiligt sich Ihre Krankenkasse in Höhe der gesetzlichen Festzuschüsse an den Kosten. Das kann in Härtefällen 100% sein, aber bei aufwändigen Konstruktionen auch mal nur etwa 15%. In jedem Fall wird für Sie ein ausführlicher Heil- und Kostenplan erstellt, der von der Krankenkasse geprüft und genehmigt wird. Auftauchende Fragen können so im Vorfeld geklärt werden.

Eine Parodontitis-Basis-Behandlung wird in den meisten Fällen vollständig von der Krankenkasse bezahlt. Werden darüber hinaus noch weitere Maßnahmen nötig, müssen Sie diese aus der eigenen Tasche finanzieren. Die Kosten halten sich aber in Grenzen. Eine Schienen-Therapie z.B. bei Knirschern wird von der Krankenkasse bezahlt. In Einzelfällen ist eine „Spezial-Schiene“ nötig, die dann selbst bezahlt werden muss. Für Kieferorthopädie sind nette Kollegen zuständig!

Für jede Behandlung gilt:
Vorher darüber reden, verstehen, erst dann behandeln!
So geht man Missverständnissen aus dem Weg und hat zufriedene Patienten.